gruppentreffen
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Viele Betroffene haben Hemmungen sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen weil es Ihnen unangenehm ist mit Fremden über das (Tabuthema) Morbus Crohn/Colitis Ulcerosa zu sprechen. Sie haben meist eine Horrorvorstellung von dem Ablauf eines Gruppenabends und können sich nicht vorstellen warum eine Selbsthilfegruppen bei der Erkrankung helfen können soll.

Was heißt Selbsthilfe?

Wir haben alle das gleiche Leiden und können untereinander leichter miteinander über die Erkrankung reden als mit Aussenstehenden!

Wir fühlen uns nicht mehr allein mit unserer Erkrankung!

Wir geben uns gegenseitig Infos über Medikamente,Ärzte,Untersuchungen und Umgang mit der Erkrankung!

Wir lernen den Austausch von Erfahrungen und mit der Krankheit besser umzugehen!

Der Ablauf eines Gruppenabends!      

Wir treffen uns ab 19:30 Uhr im Eingangsbereich des Marienkrankenhauses Cochem,ca.19:30 Uhr ,wenn die meisten da sind gehen wir gemeinsam in den Leersaal der uns von der Krankenhausleitung zu diesem Zweck dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt wird.  Da ich die Gruppe leite teile ich unserer Gruppe mit was es an Neuigkeiten von unserem Landesverband der DCCV gibt oder sonstigen Anschreiben unserer Gruppe. Wenn ein/e neue/r Betroffene/r zu unserem Treffen erschienen ist bitte ich Ihn/Sie sich kurz und knapp vorzustellen,Name,Art der Erkrankung,seitwann besteht das Leiden,welche Medikamente.  Anschließend stellen sich die anwesenden Mitglieder unserer Gruppe Ihm/ihr genauso kurz und knapp vor. Dann erkundige ich mich ob jemand eine besondere Frage oder ein Problem hat,ist das der Fall wird darauf eingegangen. Liegt aber nichts besonderes vor wird der formelle Teil des Treffens abgeschlossen und jeder kann mit jedem reden und diskutieren. Jetzt wird es meist etwas lauter (lach),es wird über Medikamente,Erfahrungen damit,wie gehts Mir oder Dir,Behandlungen,Arbeit,Urlaub,unseren Gruppengrilltag,Gruppenweihnachtsfeier oder sonstiges geredet. Es kann auch vorkommen,das wenn zur Zeit niemand ein größeres Problem hat, fast überhaupt nicht über die Erkrankung geredet wird. Meist können sogar die, denen es gerade nicht so gut geht, wiedermal so richtig lachen. Wir lernen mit der Erkrankung nicht allein zu sein und nichtmehr so verbissen mit dem Leiden umzugehen. Unsere Gruppe trifft sich nun schon 15 Jahre und wir sind froh Uns in der Gruppe gefunden zu haben. Es erleichtert ungemein nicht mit der Erkrankung allein zu sein und mit Betroffenen darüber zu reden und sich auszutauschen,um ca. 21:30 Uhr beende ich den offiziellen Teil des Abends und wir fahren ins Ravene (ein gemütliches Bistro in Cochem),oder gehen in ein Eiscafe , dort lassen wir den Abend mit etwas Eisessen oder was trinken mit guter Unterhaltung und guter Stimmung ausklingen.  Wer dazu zu müde ist oder früh nach hause will fährt direkt vom Krankenhaus aus nach hause, in unserer Selbsthilfegruppe besteht kein Zwang irgendwas zu tun was man nicht will. 

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